Jean-Marie Angster
Als Kind wohnte ich in Straßburg und ging mit meinem Vater in die Proben des Zupfensembles, wo ich Gitarre spielte. Mit meinem Vater hatte ich Mandoline gelernt. Meine Leidenschaft für die Gitarre hat mich dazu geführt, weniger Tischfußball zu spielen und immer mehr Gitarre zu üben. Meine Rückhand ist aber immer noch sehr effizient. Ich habe mich dann am Conservatoire de Musique fortgebildet und nach dem Abitur gleichzeitig Spanisch studiert, weil Gitarre und Spanisch ganz gut zusammen passen. Später habe ich mit Alberto Ponce und Rafael Andia in Paris studiert. Ich habe viele klassische und romantische Gitarrenkonzerte durchgeführt. Aber auch bei neuen Musikkonzerten sowie den Weltmusiktagen Frankfurt, Encontros de música contemporânea Lisboa, Festival Musica mit dem Ardtti Quartett bzw. mit Accroche Note und Rockkonzerten mit Rhys Chatham mitgewirkt. Außerdem habe ich Laute studiert und spiele im Renaissancensemble 'Un Doulx Regard" mit. Dichter musikalisch bei Vorlesungen zu begleiten, macht mir viel Freude. Meiner Meinung nach entwickelt die Musik Sensibilität, Poesie und Phantasie. Ich möchte, dass Kinder oder Erwachsene, die ein Instrument lernen wollen, Spaß daran haben. Gleichzeitig sollen sie alles richtig lernen, um so weit zu kommen, wie sie möchten. Der Spaß an der Musik ist noch größer, wenn man mit anderen oder für andere spielt. Deswegen führe ich auch Kinderensembles sowie Erwachsenensembles und gebe allen die Möglichkeit, an zahlreichen Vorspielen in der Musikschule und auch außerhalb der Musikschule an verschiedenen Konzerten, Wettbewerbe,Umrahmungen, Einweihungen, Vernissagen etc. teil zu nehmen.
